Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.

Eleanor Roosevelt



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Dienstag, 18. Oktober 2016

Es hat hier mal wieder ordentlich gerummst .....


Gestern morgen sind hier sämtliche Sirenen losgegangen, die Warnapp Katwarn hat Alarm ausgelöst. In der BASF ist in nähe des Ölhafens Feuer ausgebrochen welches eine Explosion ausgelöst hat. Da man bis jetzt noch nicht weiß welche Materialien entwichen sind, sind alle Anwohne angehalten die Fenster und Türen geschlossen zu halten und möglichst nicht rauszugehen. Ich hatte heute Morgen einen Arzttermin, ich muss sagen es hat ordentlich nach Gas gerochen. 

Ich hab mal den Artikel unserer örtlichen Tageszeitung hier reinkopiert. Da steht die ganze Sache genau drin. Etwas mulmig wird es einem da schon, wohnen wir doch genau daneben. 

Es gab Tote und Schwerverletzte, und die Zahl der Verletzten ist noch nicht überschaubar. Es ist mal wieder furchtbar.
Unser Stadtteil gleicht seit gestern einer Geisterstadt, keiner wagt sich mehr raus. Es ist absolut still. 







Nach der Explosion am Rheinhafen im Norden des BASF-Areals in Ludwigshafen ist der unmittelbare Ort des Unglücks auch einen Tag danach noch immer nicht komplett zugänglich. Wie Werksleiter Uwe Liebelt am Dienstagvormittag bei einer Pressekonferenz in Ludwigshafen mitteilte, sei der Unglücksort derzeit durch einen äußeren Sperrbereich gesichert, innerhalb dessen sich Ermittler bewegten, und durch einen inneren Ring, zu dem niemand Zutritt habe.
Die Werksfeuerwehr der BASF und die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen sind weiter im Einsatz. Laut BASF tritt weiterhin Gas aus. Um dies zu stoppen, beziehungsweise zu verringern, sei ein dicker Teppich aus Löschschaum über die Rohrleitungen gelegt worden. Wenn alles nach Plan verläuft könnten die Einsatzkräfte am Mittwochabend, so Liebelt, mit dem Abpumpen des Flüssiggases beginnen.  
Die Suche nach einem Vermissten dauert derweil an. Der Mann soll Mitglied der Besatzung eines Schiffes sein, das zum Explosionszeitpunkt im Hafen lag. Einer der beiden Feuerwehrmänner, die bei dem Unglück ums Leben kamen, kommt aus der Verbandsgemeinde Lingenfeld. Der 38-Jährige war hauptberuflich bei der BASF-Werksfeuerwehr und ehrenamtlich bei der freiwilligen Feuerwehr engagiert. Sechs Verletzte befinden sich laut Dieter Feid, für die Feuerwehr zuständiger Dezernent der Stadt Ludwigshafen, derzeit noch auf der Intensivstation. Insgesamt gebe es 17 Verletzte.  
Die seit dem Unglück geltenden Vorsichtsmaßnahmen hat die Stadtverwaltung unterdessen ausgeweitet. Bewohnern der Stadtteile Pfingstweide, Edigheim, Oppau und Friesenheim empfiehlt die Stadtverwaltung, längere Aufenthalte und Arbeiten im Freien zu vermeiden. Außerdem sollen Fenster und Türen weiterhin geschlossen bleiben. Grund dafür ist, dass die Feuerwehr bei ihren kontinuierlichen Messungen erhöhte Werte verschiedener chemischer Substanzen gemessen hat. Diese waren laut Feuerwehrdezernent Dieter Feid am Montag nach der Explosion direkt am Brandort festgestellt worden.  
Genaueres zur Ursache des Unglücks, das sich am Montag gegen 11.30 Uhr ereignet hat, kann der Chemiekonzern auch am Dienstag nicht sagen. Fest steht laut BASF, dass es während der Arbeiten an der Rohrleitungstrasse im Hafen zu den Explosionen und Bränden kam. Laut Liebelt war der erste Brand an einer Versorgungsleitung im Hafen, zu dem die Werksfeuerwehr gerufen wurde, “ein kleiner kontrollierbarer Brand", dessen weitere Entwicklung, sprich die Explosion während der Löscharbeiten, nicht abzusehen war.  
Aus Sicherheitsgründen seien nach der Explosion die zwei sogenannten Steamcracker sowie zwölf weitere Anlagen am Standort heruntergefahren worden, sagte Werkleiter Liebelt bei der Pressekonferenz am Montag. Dabei hätten sich Fackeln gebildet, weil Stoffe in Leitungen verbrannt werden müssten. Die Steamcracker seien das Herzstück des Werks, an dem eine ganze Reihe an chemischen Grundbausteinen für die Produktion entstehen.  
Um die genauen Hintergründe der Unglücksursache vollständig zu klären, haben die Kriminalpolizei Ludwigshafen und die Staatsanwaltschwaft Frankenthal Ermittlungen eingeleitet. Laut Behörde wurde ein Gutachter eingeschaltet. (dpa/mix/skz/adh/crk) 




Kommentare:

  1. Hallo Anni. Oh je das ist ja schlimm dieses Unglück.
    Da kann man nur hoffen das es nicht all zu schlimm ist.
    Leider passieren solche Unfälle ja oft überall wo so große Werke sind. Man muss das beste daraus machen.
    Schne Woche noch und liebe GRüße Jana.

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  2. Ach das ist schlimm. Ich hoffe, das hat keine Folgen für Euch!
    LG und alles Gute!
    Judy

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  3. Ich habe es im TV verfolgt und war auch echt erschrocken, aber du bist ja ganz dicht dran. Ich hoffe, dass es für euch ohne Folgen bleibt.
    Winkegrüße Lari

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